Babywelt strahlt nicht nur von süßen Babybäuchen sondern auch von verrückten Babybräuchen

Babywelt strahlt nicht nur von süßen Babybäuchen sondern auch von verrückten Babybräuchen

Wahrscheinlich ist jede Mutter dieser Welt der festen Überzeugung, dass ihre Erziehungsmethode, zusammen mit den Traditionen ihres Landes, ihrem Kind den besten Weg in die Zukunft ermöglichen wird.

Dabei sind aber die Gebräuche aus der Babywelt verschiedener Länder so unterschiedlich.  Viel Spaß beim Lesen dieser kuriosen Beispiele mancher Sitten, gegen welche kleine Kinder einfach keine Chance haben.

BALI

Auf Bali werden Babys nach der Geburt erst einmal 3,5 Monate getragen, bevor sie das erste Mal in ihrem Leben in  Berührung mit dem Boden kommen dürfen. Nach dem balinesischen Glauben gelten  sie in dieser ersten Zeit ihres Lebens als noch zum Teil überirdische Wesen, und sollen deswegen den Kontakt mit dem Boden vermeiden – dort halten sich schließlich Dämonen auf.

Erst 105 Tage nach der Geburt werden sie, im Rahmen einer festlichen Zeremonie, das erste Mal in ihrem Leben auf den Boden gesetzt, als Symbol für die irdische Zugehörigkeit. 

NIGERIA

Es  gibt in Nigeria ein Volk namens Yoruba. Dort werden Babys  nach der Geburt nicht in die Wiege gelegt, sondern gleich in die Sitzposition gebracht.  Die Eltern basteln passende Plätze für Ihre Lieblinge zwischen Kissen oder, wer keine Kissen besitzt,  gräbt einfach eine passende Sitzform direkt in der Erde aus.

 Bereits mit 2 Jahren  können diese reifen Babys die Aufgaben wie Geschirr abwaschen oder sich anziehen vollkommen selbstständig bewältigen. 

JAPAN

In Japan ist es üblich,  nach der Geburt ein Stückchen von der Nabelschnur zur Erinnerung aufzubewahren,  als Symbol der besonderen Bindung zwischen  Mutter und Kind.

SÜD KOREA

In Südkorea wird  ganz besonderer Wert auf den Respekt gegenüber den Erwachsenen gelegt. So darf zum Beispiel ein Kind nur mit beiden Händen von einem Erwachsenen etwas entgegennehmen. 

In einer koreanischen Schulklasse lernen 50 bis 60 Kinder, aber die Schüler sind so brav und gut erzogen, dass sogar bei dieser Anzahl die Lehrer gut unterrichten können und nicht überfordert sind.

Und was finden Menschen aus anderen Ländern an der deutschen Erziehung so kurios? Fast unglaublich,  aber es sind die Bettgehzeiten der kleinen Kinder. Mit "Licht aus" um 19 Uhr kann im Ausland kaum eine Familie etwas anfangen, da viele um diese Zeit erst ihre Kinder vom Kindergarten holen und noch gemeinsam den Abend verbringen wollen.